Real Madrids Trainer Álvaro Arbeloa zeigte sich optimistisch hinsichtlich der Möglichkeit einer Rückkehr von José Mourinho zum Verein. In einer Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Sevilla FC äußerte Arbeloa, dass er sich „sehr freuen würde, ihn wieder zu Hause zu sehen“, wenn der Portugiese als sein Nachfolger ausgewählt würde. Darüber hinaus ging er auf die jüngsten Äußerungen des französischen Stürmers Kylian Mbappé ein, der seine Unzufriedenheit darüber zum Ausdruck brachte, dass er im Spiel gegen Real Oviedo nicht in der Startelf stand.
Arbeloa, der das Amt vor vier Monaten übernahm, betonte die Bedeutung seiner Erfahrung im Verein. „Ich bin als Primera RFEF-Trainer hierher gekommen und gehe als Trainer von Real Madrid, nachdem ich Champions-League-Spiele absolviert habe. „Es gibt nicht viele, die das Gleiche sagen können“, kommentierte er. Der Trainer betonte, dass seine Zeit im Verein sowohl auf persönlicher als auch auf beruflicher Ebene eine „großartige Lernerfahrung“ gewesen sei.
Der Trainer verwies auch auf die Beziehung zu den Fans und erklärte, dass er während seiner gesamten Karriere deren Unterstützung gespürt habe. „Ich bin 43 Jahre alt und davon habe ich 20 Jahre als Jugendspieler, Spieler und jetzt Trainer von Real Madrid verbracht. „In meinem Haus ist es schon viele Jahre her“, sagte er. Er räumte jedoch ein, dass es im Verein am kompliziertesten sei, „wenn man nicht gewinnt“, und betonte den Druck, der auf den Spielern und dem Trainerstab lastet.
Mbappés Situation
Bezüglich Kylian Mbappé stellte Arbeloa klar, dass er trotz der Spannungen nach dem Spiel keine Probleme mit dem Stürmer habe. „Ich habe ihn gerade gesehen und ihm gesagt, er solle ruhig sein und ich würde mich darum kümmern“, erklärte er. Der Trainer hielt Mbappés Aussagen für normal, da er verstehe, was Spieler empfinden, wenn sie nicht in der Startelf stehen. „Ich würde es nicht verstehen, wenn Kylian nicht für Real Madrid spielen wollte“, fügte er hinzu.
Arbeloa spielte auch herunter, wie wichtig es für Mbappé sei, seine Beschwerden öffentlich zu machen. „Es stört mich nicht, dass sie ein Gespräch, das sie mit mir geführt haben, öffentlich machen können“, sagte er und betonte, dass er stets auf eine offene Kommunikation mit seinen Spielern bedacht sei. „Was ich ihm erklärt habe, erkläre ich Ihnen und es gibt kein größeres Problem“, fügte er hinzu.
Im Hinblick auf das nächste Spiel gegen Sevilla warnte Arbeloa vor der Herausforderung, die die andalusische Mannschaft darstellt. „Sevilla hat die letzten drei Spiele gewonnen und hat es mit Luis sehr gut gemacht. „Er ist ein Trainer mit viel Erfahrung“, betonte er. Der Trainer erwähnte auch die Komplexität des Spiels im Stadion von Sevilla, wo die Fans eine intensive Atmosphäre schaffen. „Es ist ein großartiger Verein und es wird erneut ein harter Kampf“, schloss er.
Real Madrid bereitet sich auf ein entscheidendes Spiel gegen Sevilla vor, in dem der Druck, ein gutes Ergebnis zu erzielen, spürbar ist. In seiner Rolle als Trainer ist Arbeloa bestrebt, in einem Umfeld, in dem die Anforderungen konstant sind, Ruhe und Konzentration zu bewahren.
Das Spiel findet diesen Sonntag im Stadion Ramón Sánchez-Pizjuán statt, einem Austragungsort, der für Gastmannschaften immer eine Herausforderung darstellt.